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Auf dem Land
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Auf dem Land
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Es war ein schöner, aber kalter Apriltag, als Kuni aus dem Haus ging. Es hatte nachts geschneit, aber das interessierte sie nicht. Sie interessierte sich gerade nur für eines und zwar: Wie ging es ihrer Mutter? Hatte sie die Nacht überstanden? Die Mutter wohnte in einem netten kleinen Häuschen auf dem Lande. das einzigst dumme dadran war das das Häuschen schon alt und baufällig war, überall zog es. Nur in der Stube wo in der Mitte ein großer Kohleofen stand war es im Winter einigermaßen warm, so dass man es aushalten konnte. Kuni versuchte immer wieder ihre Mutter dazu zu überreden, das Haus und somit auch das Grundstück mit den dazu gehörenden Hof zu verkaufen. In der Stadt, wo Kuni wohnte und arbeitete standen mehrere kleinere und künstige Wohnungen frei.Aber ihre Mutter wollte partu nicht aus dem Haus, was sie von ihren Eltern geerbt hatte, ausziehen.Also fuhr Kuni jeden Morgen vor der Arbeit die 5 Kilometer raus aufs Land und schaute bei ihrer Mutter nach dem Rechten. Nur heute war alles anders als sonst. Sie sah schon von weitem das da etwas nicht stimmte, sonnst sah man schon von weitem den Qualm aus dem Schornstein gen Himmel steigen, nur heute war dem nicht so. Kuni fuhr etwas schneller und als sie vor der Haustür angelangt war, wurde ihr auf einmal bewußt was das alles nur bedeuten konnte. Zur Sicherheit schellte sie trotzdem aber im nächsten Augenblick war sie auch schon im Haus und rief nach ihrer Mutter. Keine Antwort. Kuni ging darauf hin ins angrenzende Schlafzimmer und fand ihre Mutter leblos im Ohrensessel vor. Sie hatte das Gefühl als ob ihr der Boden unter den Füßen weggezogen würde. Kuni mußte sich erst mal auf den nächstbesten Schemel setzen. Als sie vielleicht ein oder zwei Minuten da still gesessen hatte, rief sie den Hausarzt ihrer Mutter an, der auch nach wenigen Minuten vor Ort war. Nachdem der Arzt den Totenschein ausgestellt hatte und ihn Kuni übergab, brach in ihr eine Welt zusammen, eine Welt von Liebe und Zuneigung. Nachdem der Leichenwagen die Tote abgeholt hatte, und Kuni sich etwas beruhigt hatte, ging sie zum Pfarrer. Nach den ganzen Formalitäten fragte der Pfarrer Kuniob er sonst noch was für sie tun könnte. Sie sagte das sie die Möbel und auch die Kleidung ihrer Mutter gerne spenden würde und ob er nicht eine Familie kennen würde die einen großen Teil der Möbel gebrauchen könnte. Der Pfarrer fragte Kuni ob sie die Sachen selbst der Familie übergeben wolle. Nach langem Zögern stimmte Kuni zu und fuhr am nächsten Tag wieder zum Pfarrer aufs Land um mit ihm die bedürftige Familie auf zu suchen. Als die beiden bei der Familie ankamen kam ein kleiner Junge auf sie zu und begrüßte beide wie ein Gentelman. Den beiden wurde Kaffee gereicht mit selbstgebackenem Kuchen. Als Kuni diese "armselige" Behausung sah kam ihr sofort ein Gedanke. "Wie wäre es wenn die Familie auf ihren Heimathof ziehen würde und dort ein Stück Land bewirtschaften würde, sodaß sie sich selbst versorgen könnten und nicht mehr so großen Hunger leiden müßten." Diesen Vorschlag unterbreitete Kuni sofort dem Pfarrer der davon sehr angetan war und beide gemeinsam unterbreiteten den Vorschlag auch der Familie. Die Familie bat um einen Tag Bedenkzeit. Am nächsten Tag fuhr Kuni mit einem großen Korb voller Esswaren zu der Familie. Nachdem Kuni den Korb überreicht hatte, wartete sie gespannt auf die Antwort. Zu ihrer Überraschung willigte die Familie ein. Jetzt hieß es für Kuni das sie schnell die Dinge ihrer Mutter aussortieren und das Häuschen einigermaßen bezugsfertig machen mußte, dass hieß für sie erst einmal Urlaub nehmen um den ganzen Papierkram zu erledigen und die Wäsche ihrer Mutter aus zu sortieren. Nach einer Woche, in der sie viel geschafft hatte, war es nun so weit das diie Familie in das Häuschen umziehen konnte. Kuni hatte einen sogenannten Pachtvertrag mit der Familie gemacht, dass heißt das die Familie keine Miete zahlen muß nur den Hof bewirtschaften und dann mit dem erwirtschafteten Geld, ihr jeden Monat einen kleinen Abschlag in Höhe von 15 Euros zu zahlen hatte. Damit war die Familie einverstanden. Sie bewirtschafteten den Hof so gut, das sie auch noch auf den Wochenmarkt gehen konnten und dort Obst, Gemüse und Kräuter anbieten konnten. Natürlich mußten sie hart arbeiten aber das machte ihnen nichts aus, den sie waren froh das sie nun endlich ihren Sohn in die Schule schicken konnten, damit er wenigstens vormittags aus dem Haus war und sie den Papierkram erledigen konnten, der immer liegen geblieben war. Natürlich gaben sie Kuni auch immer wieder etwas von dem Obstr und Gemüse ab, sodaß sich zwischen der Familie und Kuni eine Freundschaft entwickelte, die auch noch bestand als Kuni aus dem Berufsleben ausschiet.
Eines Tages kam der Sohn der Familie, er war inzwischen schon 18, aufgelöst und tränenüberströmt zu Kuni. Kuni wußte sofort das da etwas schreckliches passiert sein mußte. Sie ging erst einmal mit dem Jungen in die Küche und versuchte ihn zu beruhigen. Als der Junge sich wieder beruhigt hatte sodass man ihn wieder verstehen konnte fragte sie was vorgefallen ist. Der Junge berichtete ihr das als er nach Hause gekommen sei, sein Vater der davor schon einen Herzinfarkt erlitten hatte, tot in der Scheune läg. Sofort fiel Kuni die Geschichte mit ihrer Mutter ein. Beide fuhren sofort raus zum Hof und sie rief noch von unterwegs den Pfarrer und den Arzt an. Als das dann geklärt war, der Leichnam abgeholt und die Beerdigung soweit besprochen war, zog Kuni sich zurück und wurde erst wieder zur Beerdigung in der Kirche gesehen. Als man Kuni nach einer Woche besuchen wollte wurde von den Nachbarn gesagt das sie mit dem Notarztwagen abgeholt worden sei und ins Krankenhaus gebracht wurde, wo Kuni am darauffolgendem Tag verstarb.
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