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Die süchtige Arzthelferin

Meine Geschichte

Ich bin als ganz normales Kind aufgewachsen, das heißt: Hatte zwei Eltern die sich liebevoll, manches mal leider zu liebevoll, um mich gekümmert haben bis zum 24.12.1979. Im Alter von 9 Jahren hatte ich einen schweren Autounfall, d.h. bin von so nem Hirni, gerade seinen Führerschein bekommen, angefahren worden. Vom Auto erfasst und bewusstlos auf der Straße liegen geblieben.

Diagnose: schweres Schädelhirntrauma mit Schädelbasisbruch und diverse Frakturen, durch den Schädelbasisbruch habe ich auch eine linksseitige Hemiparese (Halbseitenlähmung).

Ich lag über 4 Wochen im tiefsten Koma, die Ärzte wollten schon die Maschinen abstellen. Hätten sie es mal ruhig getan ... das sag ich aus heutiger Sicht. Damals hab ich nur gekämpft, gekämpft dafür das ich am leben bleibe. Ich saß eine Ewigkeit im Rollstuhl, ich konnte ja nicht mal mehr laufen geschweige denn sprechen noch schreiben, man musste mich wie ein Kleinkind wickeln und füttern. Als ich mich soweit "erholt" hatte war das erste Wort was ich gesagt habe Eis. Zu der Zeit waren gerade meine Eltern bei mir, es war ja Besuchszeit. Mein Vater ist sofort nach Café Cordes gegangen und hat mir ein Eis besorgt.

Nach meinem Krankenhausaufenthalt, ungefähr ein halbes Jahr, bin ich nach Hause entlassen worden, noch im Rollstuhl. Meine Eltern haben mich aber raus geholt aus dem Rollstuhl und haben zu mir gesagt ich soll nun endlich laufen. Habe es auch immer wieder versucht bloß ich wurde immer sehr schnell müde und bin einfach umgekippt bzw erschöpft zusammengebrochen. Meine Eltern haben mich dann immer wieder aufgehoben und ich musste weitergehen was mir sehr schwer fiel anfangs aber mit der Zeit immer leichterer wurde.

Dann nach kurzer Pause zu Hause wurde ich zur Rehabilitation geschickt. Dort hab ich dann auch täglich Gymnastik gehabt und andere Therapien, die mich soweit gebracht haben das ich dort auch zur Schule gegangen bin. Anfangs nur für eine Stunde und dann hat sich das immer weiter gesteigert, dann 2 Stunden und zum Schluss 3 Stunden. Nach ganzen 4 Monaten, von September 1980 bis November 1980, ging es endlich nach Hause, war ich froh wieder in meinem Bett zu schlafen und hier die "verdreckte" Luft einzuatmen. Aber da fing der Ernst des Lebens langsam wieder an, Schule. Was An und Für sich nicht schlimm gewesen wäre, bin gerne zur Schule gegangen, wenn da bloß nicht diese Anfeindungen der Mitschüler gewesen wären. In der Grundschule ging es ja noch, die ich im Sommer 1981 fertig hatte. Aber dann auf der weiterführenden Schule (Realschule), da wurde es echt ziemlich grausam. 5. und 6 Klasse ging ja noch so gerade eben, aber danach die 7. bis 9. Klasse fürchterlich. Bin immer weiter mit meinen Noten abgerutscht, sodass meine Klassenlehrerin mit meinen Eltern sprechen musste, das mich diese erst mal auf die Hauptschule schicken sollten. Damit waren meine Eltern nicht einverstanden und haben nach einem Internatsplatz für mich gesucht. Ende der 9. Klasse, zum Sommer 1986 sind sie dann auch fündig geworden, das heißt das ich zum Herbst 1986 nach Köln ins Internat gegangen bin. Dort hab dann die 9. Klasse wiederholt und die 10. Klasse mit Bravur gemeistert, hab diese Schule mit Auszeichnung 1988 verlassen. Das heißt: Das ich die Fachoberschulreife mit Qualifikation für die Oberstufe absolviert habe.

Nach den großen Ferien hab ich eine Lehre als Industriekauffrau angefangen bei einer renommierten Firma die Lacke und Farben herstellt für ganz Deutschland und näher liegendes Ausland. Anfangs gefiel es mir dort auch sehr gut aber das hatte sich im Laufe der Zeit gegeben. Aber ich hab zu mir gesagt besser eine Arbeit haben als Arbeitslos zu sein. Nach 2 1/2 Monaten, also noch während der Probezeit, wurde ich entlassen, fristlos. " Kam das nur weil ich behindert bin und weil ich etwas länger brauchte zum verstehen?" Ich weiß es nicht. Nachdem das Arbeitsamt mich zu mehreren Berufsbildungswerken geschickt hatte, ich war inzwischen Mut und Kraftlos geworden, weil ich dort immer nach 1 oder 2 Wochen gekündigt wurde aus Gründen die mir bis heute noch schleierhaft erscheinen, fing meine "Psychokarriere" an.

Ich wollte nicht mehr leben, wofür den auch. Das Leben hatte keinen Sinn mehr für mich, erst der ewige Streit mit meinen Eltern, die ganzen Fragen: warum hast du dich nicht angestrengt, warum dieses nicht und warum jenes nicht, ich war es so satt das ich mich einfach selbst eingewiesen habe, das heißt: Bin zur Psychiatrie gegangen und habe zum diensthabenden Psychiater gesagt: Ich kann nicht mehr ich will mich umbringen .. und schon war ich aufgenommen auf der geschlossenen Station. Dort wurde ich dann mit Psychopharmaka zugedröhnt, sodass ich mich kaum noch vernünftig artikulieren konnte. Das ging dann so zwei drei Jahre gut mit den Psychiatrieaufenthalten bis ich im November 1992 meinen Vater verlor, ab da musste ich für meine Mutter da sein. Inzwischen hatte ich auch einen gesetzlichen Betreuer bekommen der mich in einer Werkstatt für psychisch Kranke untergebracht hatte.

Dort hab ich nur kurz "gearbeitet" bis mich dort der Personalchef aufgrund meiner Epilepsie oder ich weiß nicht warum da rausgeworfen hat.

Bin immer wieder zum Arbeitsamt gegangen um mir Arbeit zu suchen, erfolglos. Inzwischen hatte ich auch jemanden vom andrem Geschlecht kennen gelernt und wir sind im Oktober 1995 erst noch sporadisch und dann als klar war das ich schwanger war zusammengezogen.

Hab meine Kinder, hätte Zwillingen das Leben geschenkt, Ende der 12. Schwangerschaftswoche verloren. Das war am 31.12.1995. Am 01.01.1996 wurde bei mir Notfallmäßig eine Ausschabung durchgeführt, weil ich sonst an einer Sepsis verstorben wäre.

Am 03.06.1996 habe ich den Vater der Zwillinge, denen ich leider nicht das Leben schenken durfte, geheiratet. Anfangs lief auch alles glatt in der Ehe,... mein Mann hat mich geliebt. Aber ungefähr 4 oder 5 Monate später hab ich Schläge von meinem Mann bekommen oder das schlimmste war das er mich gewürgt hat. Seit diesem Zeitpunkt war die Polizei bei uns Dauergast. Meinen Mann haben die Polizisten des öfteren mitgenommen damit ich erst mal meine Ruhe vor ihm hatte. Nach ungefähr einem dreiviertel Jahr, war zwischen durch des öfteren in der Notaufnahme des Krankenhauses wegen zahlreicher Frakturen die mir mein Mann zugefügt hat, er hatte mir vorher noch ein blaues Auge zugefügt hab ich die Scheidung eingereicht, das war im Mai 1997. Und im Juli 1997 am 16.7. mussten wir vor Gericht erscheinen. Musste extra im Krankenhaus fragen, lag mit eine Lebensmittelvergiftung auf der Isolierstation, ob ich dahin durfte ich durfte, also wurde unsere Ehe am 16.07.1997 nach 13 Monaten und 13 Tagen mit Brief und Siegel geschieden.

Nun war ich wieder ein freier Mensch und konnte tun und lassen was ich wollte. 1998 bin ich dann endlich von zu Hause ausgezogen, in eine eigne Wohnung. Was Anfangs auch sehr schwer für mich war ... aber ich hatte Glück da ich direkt in der Stadt wohnte und es nur 50 Meter bis zum nächsten Lebensmittelgeschäft hatte. Bin in der Zeit auch des öfteren in andren Geschäften gewesen einfach nur zum schauen. Im Februar 2005 bin ich das letzte mal mit Sack und Pack umgezogen. Wohne jetzt in einem betreuten Wohnen vom DRK. Anfangs bin ich sehr viel umgekippt, Epilepsie mäßig. Aber das hat sich jetzt mit der Zeit gebessert.



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An einem kalten Novembertag wollte Isabell zu ihrer besten Freundin Annaball gehen. Sie hatte sich schon angezogen und wollte grade aus der Wohnung gehen als es schellte. "Wer kann das sein?" fragte sie sich und öffnete die Tür.
Was sie da erfuhr war niederschmetternt, denn das hätte sie nie für möglich gehalten. Sie rief sofort ihre Eltern an und erzählte was sie soeben erfahren hatte, das Annabell im Krankenhaus lag. Sofort kamen bei ihr wieder die alten Bilder hoch, die sie gedacht hatte das sie das ganze vergessen habe. Sie dachte sofort an ihre eigene Vergewaltigung und daran das Annabell die einzigste war, die ihr damals vor 5 Jahren, geholfen hatte. Denn es ist doch was anderes der besten Freundin zu helfen, wenn man das ganze schon mal selbst durchgemacht hat.
Da Isa jetzt schon mal angezogen war, nahm sie den Ersatzschlüssel von Annabell´s Wohnung und machte sich auf den weg um ihr ein paar saubere Sachen einzupacken und ihr ins Krankenhaus zu bringen. Im Krankenhaus angekommen, fragte sie erst einmal an der Information wo ihre Freundin, auf welcher Station sie liege.
Die Dame im Info-Schalter gab ihr bereitwillig Auskunft und fragte Isa was denn passiert sei, da sie Isabell und Annabell kannte, da sie eine Nachbarin der beiden war. Isa konnte ihr nichts weiter sagen ausser vielleicht das ihrer besten Freundin das selbe geschehen sei wie ihr vor 5 Jahren..
Oben auf Station angekommen, fragte sie sofort ob sie den diensthabenden Arzt sprechen könnte. Man sagte ihr das der Arzt gerade unten in der Ambulanz zu tun hätte, man ihm aber Bescheid geben würde das Isa ihn gerne sprechen wollte.
In der Zwischenzeit wartete Isa am Krankenbett von Annabell und redete beruhigend auf sie ein. Nach ungefähr einer 1/4 Stunde kam der Arzt in Annabells Zimmer. Er stellte sich kurz vor und fragte Isa warum sie mit ihm reden wollte. Nachdem das geklärt war, verschwand der Arzt kurz und kam danach mit einer Psychiaterin wieder.
Isabell bekam einen gehörigen Schreck und fragte den Arzt warum er nun auch noch eine Psychiaterin hinzugezogen hatte. Der Arzt sagte zu Isa, das das jetzt immer so gehandhabt wird und das sie keine Angst haben müsse da, sie, Isa ja keine Patientin von ihm wäre.
Nach ein paar Monaten, Annabell ging es schon sehr viel besser, denn sie hatte eine sechs Wochen andauernde Reha hinter sich, in der sie auch gelernt hat über ihre Probleme zu reden.
Aber es ist noch ein sehr langer Weg bis Annabell wider die "Alte" ist. Aber das Beste ist das sich Isabell auch entschlossen hat, mit einem Therapeuten über ihre Probleme zu reden., den sie hat gemerkt das sie so wie bisher, nicht mehr weiterleben kann.
Annabell hat ihre Angst überwunden und ist jetzt schon Mutter von einem Kind und das nächste ist schon auf dem Weg.Isabell hat sich ganz auf ihre Gesundung und ihre Ausbildung zur Kindergärtnerin konzentriert, also blieb ihr wenig Zeit zum Ausgehen, aber sie war nie so der größte Freund vom Ausgehen.

by LordiAn einem trüben, tristen Mittwoch im Oktober überlegte Eve was sie machen sollte. Die Kinder waren in der Schule bis zum Nachmittag und ihr Mann war auf der Arbeit.
Eve fing an sich ihre Gedanken und Gefühle von der Seele zu schreiben, denn das hatte sie gelernt, als sie vor einiger Zeit bei ihrem Psychiater in Behandlung war. " Schreiben Sie sich alles von der Seele, das hilft", hatte er gesagt. Und so handhabte sie es auch. Immer wenn Eve kurz davor stand irgend einen Blödsinn zu machen nahm sie Papier und Stift und fing an zu schreiben. Denn dann machte sich Eve Gedanken an die schöne Zeit die sie mit ihrem Mann hatte, und was beide unternommen hatten, als ihre Kinder noch nicht auf der Welt waren.
Zur Zeit stritten die beiden nur noch, auch vor den Kindern.Was Eve gar nicht gefiel. Sie sagte dann immer:" Nicht vor den Kindern" Aber ihr Mann störte sich da nicht dran, er wurde nur wütender in so einem Falle.
Eve dachte immer öfters an Scheidung. Aber von was für Geld sollte sie ihre Kinder ernähren und einkleiden? Sie war doch mittellos. Da kam ihr ein Gedanke, der ihr zwar als ziemlich abwegig erschien, aber man könnte es ja mal versuchen. Also griff sie zum Telefonhörer und rief ihre Eltern an. Denen erzählte sie mit was für Gedanken sie spielte und fragte zum Schluß ob sie mit ihren Kindern erst einmal zu ihnen ziehen könnte, natürlich nur solange bis sie, Eve, sich eine neue Wohnung und eine Arbeitsstelle gefunden habe. Die Eltern sagten ohne groß zu überlegen zu. Am nächsten Morgen, Eve hatte in der Nacht die nötigsten Sachen für ihre Kinder und sich zusammengepackt, nachdem es wider zum Streit gekommen war, hatte sie ihre Kinder nicht zur Schule geschickt.Als ihr Mann zur Arbeit war, packte sie etwas zu Essen für die Kinder und sich ein packte die Kinder in den Wagen und fuhr los.
Einerseits freuten sich die Kinder endlich wider ihre Großeltern zu sehen aber auf der anderen Seite fragten sie ihre Mutter warum sie sie so mitten im Schuljahr, Ferien waren noch weit entfernt, einfach so aus der Schule nahm und mit ihnen in den "Urlaub" fuhr.
Eve versuchte es den Kindern so schonend wie möglich bei zu bringen, das sie, alle drei, nie mehr nach Hause zurückkehren würden. Die Kinder waren entsetzt aber so etwas, darüber hatten sich die Kinder schon Gedanken gemacht, war für sie nicht so schlimm.
Bei den Großeltern angekommen wurden sie sofort abgelengt, so dass sie gar nicht, oder nicht sofort so über das Problem Scheidung nach zudenken brauchten
by Lordi
Luise lag mit Fieber und Schmerzen im Bett und starrte die Wand ihr gegenüber an, als sie ein Drang überkam den sie schon lange nicht mehr verspürrt hatte. Sie überlegte ob sie dem Drang nachkommen sollte oder ob sie ihre Skills anwenden sollte, sie entschied sich erst einmal für zweiteres.
Sie stellte sich eine schöne bunte Wiese vor, mit ihren Lieblingsblumen, der Himmel über ihr war blau und die Vögel zwitscherten.In dieser Art Trance konnte Luise die Schmerzen die sie hatte und den Drang, den sie verspürrte, aushalten. Nach einer gewissen Zeit kamen ihr dann aber doch Zweifel, ob es nicht vllt besser wäre dem Drang einmal wenigstens nachzugeben und dann gut ist, als den Drang immer und immer wider zu unterdrücken. Luise entschied sich dafür es einmal zu tun und damit gut ist, denkt sie.
Sie stand wackelig auf und ging in die Küche um sich ne Schere zu besorgen. Von dort aus ging sie ins Badezimmer um sich zu verletzen. Danach legte Luise sich wieder ins Bett und fiel in einen unruhigen Schlaf.
Am nächsten Morgen gegen 7 Uhr wachte sie auf und fühlte sich gleich etwas besser. Sie hatte keine Schmerzen mehr und nur noch minimale Temperatur. Also dachte sie, sie könne ja jetzt da es ihr besser ging mal langsam damit anfangen ihre Wohnung zu putzen. Vor dem Putzen wollte sie aber noch eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Sie entschied sich für einen Joghurt. Danach fing Luise an zu putzen. Nach mehreren Stunden,es war inzwischen schon Nachmittag geworden, packte sie das Putzzeug weg und entschied sich es nun ruhiger angehen zu lassen. Sie zog sich um und ging in die Stadt zum einkaufen. Nachdem sie eingekauft hatte, setzte sie sich in ein Cafe und beobachtete die am Fenster vorbeigehenden Menschenmassen, die alle ziemlich genervt und gehetzt ausschauten. " Hab ich es doch gut", dachte sie sich und bezahlte die Rechnung und ging nach Hause. Zu Hause angekommen packte sie die Tasche aus und setzte sich vor den Fernseher um Nachrichten zu schauen..

by Lordi
Was ist Zeit? Zeit sie verrient
in Stunden, Minuten und Sekunden.
Aber was machen wir aus der Zeit,
nichts.Wir versuchen zu leben
Stunden, Minuten und Sekunden.

Die Frage ist nur; warum leben
wir? Nur um nacher sagen
zu können wir haben gelebt.
Stunden, Minuten und Sekunden.

Manchmal würd ich am liebsten
die Zeit anhalten, nur ich schaffe
es nicht. Die Zeit ist zu schnell
für mich.

Stunden, Minuten und Sekunden
sie vergehen, ohne das man da
was dran ändern könnte.
Ein Atemzug ist nichts im
Vergleich zu dem.
Stunden, Minuten und Sekunden.

Manchmal würd ich am liebsten
meine Luft anhalten für
Stunden, Minuten und Sekunden.
Nur ich schaffe es nicht.

Copyright by Lordi



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